Gibt die E-Mail-Adresse des lokalen Proxy Administrators an. Diese Adresse wird auch bei Fehlermeldungen als Ansprechpartner ausgegeben. Ebenso dient diese E-Mail-Adresse als Login für den Cachemanager.
Standardeinstellung ist:
SQUID_MANAGER='squid@fli4l'
Passwort für den Cachemanager.
Standardeinstellung ist:
SQUID_PASSWORD='fli4l'
Wenn man diese Funktionen aktiviert, filtert Squid alle Surf-Zugriffe vom internen Netz ins Internet heraus und cached sie somit. Das kann nützlich sein, wenn man auch die Clients cachen möchte, die in ihrem Browser nicht explizit einen Proxy angegeben haben. Der Surfer am Client bekommt davon allerdings nichts mit. Der Vorteil:
Standardeinstellung ist:
SQUID_TRANSPARENT_CACHING='no' SQUID_TRANSPARENT_FORWARDING='no'
Wichtig: Wenn diese Optionen auf 'yes' gesetzt wurden, kann man
kein portforwarding mehr auf PORT 80 verwenden.
Das würde zu einem Konflikt führen und Squid
würde seinen Dienst verweigern.
Weiterhin sind Zugangssperren von einzelnen IPs in der base.txt wirkungslos! Schließlich hat der fli4l selbst immer vollen Zugriff auf das Internet.
Wenn transparentes Caching aktiviert ist, wird ein weiterer Port geöffnet, damit Squid gewisse Seiten (z.B. Fehlerseiten) ordentlich ausliefern kann. Dies ist der Wert von SQUID_HTTP_PORT (siehe unten) plus eins. Wenn also SQUID_HTTP_PORT = 3128 gesetzt ist, wird der Port 3129 ebenfalls geöffnet und darf somit keiner weiteren Anwendung auf dem fli4l zugeordnet sein.
Hier wird angegeben auf welchen TCP Port Squid auf Verbindungen warten soll.
Standardeinstellung ist:
SQUID_HTTP_PORT='3128'
Wenn transparentes Caching aktiviert ist
(SQUID_TRANSPARENT_CACHING='yes', siehe oben), wird ein
weiterer Port geöffnet, nämlich SQUID_HTTP_PORT plus
eins. Dieser Port darf somit keiner anderen Anwendung zugeordnet
sein!
Diese Einstellung bestimmt, wieviel Platz der Cache maximal im RAM einnehmen darf. Man gibt die Größe in MB an.
Empfohlen wird 1/4 des vorhandenen Hauptspeicher des Routers.
Diese Einstellung bestimmt, wieviel Platz der Cache maximal auf der Festplatte einnehmen darf. Man gibt die Größe in MB an. Wird der Cache größer, löscht Squid automatisch alte Dateien, so daß die Maximalgröße nicht überschritten wird. Auf der Platte sollte bei vollem Cache noch mindestens 25% frei sein, weil Squid sehr langsam wird, wenn die Platte annähernd voll ist. Wenn Squid keinen Platz auf der Platte hat, um Dateien zu schreiben, beendet er sich mit einem Fehler.
Auch sollte man beachten, daß Squid ca. 6 MB Hauptspeicher für den Prozess + den unter SQUID_MEM_CACHE_SIZE gewählten Hauptspeicher für den Cache im RAM + ca. 6 MB Hauptspeicher pro GB Cache auf der Platte benötigt. Der Squid Prozess darf nicht ausgelagert werden, es muß entsprechend viel physikalischer Speicher vorhanden sein!
Also bei Problemen SQUID_DISK_CACHE_SIZE klein genug wählen, ein Squid mit kleinerem Cache ist schneller als ein Squid mit großem Cache aber zuwenig Hauptspeicher.
Der Wert wird in kB angegeben. Objekte, die größer als dieser Wert sind, werden nicht auf Festplatte gespeichert. Wenn man viel Traffic einsparen will auf Kosten hoher Geschwindigkeit, sollte man diesen Wert hochsetzen. Wenn man eine höhere Geschwindigkeit auf Kosten von mehr Traffic erreichen will, sollte man diesen Wert auf 10000 kB und darunter setzen.
Standardeinstellung ist:
SQUID_MAX_CACHE_SIZE='65536'
In diesem Verzeichnis legt Squid seinen Cache, die Log Dateien, sowie weitere für den Betrieb benötigte Dateien ab.
Der Cache befindet sich dann in: SQUID_WORK_DIR/cache
Analog dazu die Logs: SQUID_WORK_DIR/logs
SQUID_WORK_DIR sollte also auf eine Festplatte mit genügend Kapazität verweisen. Wichtige Voraussetzungen sind, daß man einen Read/Write Zugriff hat und daß die Festplatte mit dem ext Dateisystem formatiert ist. Genauere Informationen zur Festplattenvorbereitung sowie -nutzung unter fli4l findet man im Paket HD.
Standardeinstellung ist:
SQUID_WORK_DIR='/data/squid'
Alternativ kann hier auch 'auto' angegeben werden, so daß der System-Pfad für persistente Files benutzt wird. Hier ist aber darauf zu achten, daß dieser mittels FLI4L_UUID auch auf ein ausreichend großes Medium konfiguriert wird, da sonst /boot oder wenn nicht beschreibbar sogar die Ramdisk benutzt wird.
Diese Option bestimmt die Anzahl von Logdatei-Rotationen. Wird
hier der Wert '0' angegeben, werden die Logdateien nur
geschlossen und wieder geöffnet. Dies ermöglicht Ihnen, die Log-Dateien
selbst umzubenennen.
Der Standardwert ist:
SQUID_CYCLE_LOG_N='10'
Das entspricht 10 rotierenden Logdateien.
Da man Squid, wenn er einmal läuft, meistens unbeachtet läßt, ist es ganz praktisch, die Log-Dateien regelmäßig automatisch zu löschen. Es vermeidet, daß die Festplatte voll geschrieben wird. Der Wert wird in Sekunden angegeben. 1 Stunde entspricht 3600 Sekunden.
Der Standardwert ist:
SQUID_CYCLE_LOG_TIME='172800'
Das entspricht 48 Stunden.