net(t)forum
net(t)work(s) - fli4l - eisfair

Startseite » social » spline.fli4l.geschnatter » Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard
Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard [Beitrag #76384] Tue, 14 January 2020 08:33 Zum nächsten Beitrag gehen
LeSpocky ist gerade offline  LeSpocky
Beiträge: 800
Registriert: July 2010
Ort: Magdeburg
Senior Member

Hallo zusammen,

mein Heimserver ist im Moment ein alter Core i3 540 auf einem Gigabyte
mainboard H55M-UD2H von schätzungsweise 2010, also gut 10 Jahre alt
jetzt. Ich hab damit seit längerem Probleme mit Debian und Xen, wobei
ich nicht sicher weiß, ob es ein Software- [1] oder ein Hardware-Problem
ist, letzteres kann ich nicht mehr ganz ausschließen. Daher suche ich
nach einem neuen Mainboard + CPU + RAM. Anforderungen wären:

* stromsparend (die Kiste soll so wenig wie möglich verheizen)!!
* ECC-RAM, min. 16 GB
* min. 6 SATA-Ports, besser 10
* ATX oder µATX, damit ich es ins alte Gehäuse einbauen und ggf. sogar
das alte Netzteil weiter benutzen kann
* min. 1× GBit LAN onboard, gern auch optional 2 Ports von der Sorte
* integrierte Grafik (ich möchte keine extra Grafikkarte brauchen)
* CPU min. Dual Core, gern auch Quad Core, muss aber nichts super dickes
sein

(aktuell sind 9 SATA-Laufwerke verbaut,
da überlege ich noch, ob ich die 4 für's Backup nicht in ein externes
NAS stecke, ich könnte aber auch wie bisher mit einer PCI oder PCIe
Karte für mehr SATA Ports leben)

Bin mit der Auswahl online leider etwas überfordert, mein letzter
Selbstbau-Rechner liegt Jahre zurück. Wenn jemand eine Empfehlung hat,
erzählt mal bitte!

Grüße
Alex

[1] https://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=944612

--
***** http://blog.antiblau.de/ *****************************
GnuPG-FP: C28E E6B9 0263 95CF 8FAF 08FA 34AD CD00 7221 5CC6
Re: Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard [Beitrag #76425 ist eine Antwort auf Beitrag #76384] Tue, 14 January 2020 19:07 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Fabian Törner ist gerade offline  Fabian Törner
Beiträge: 1196
Registriert: July 2010
Senior Member
Hallo Alex,

Am 14.01.2020 um 08:33 schrieb Alexander Dahl:
> * stromsparend (die Kiste soll so wenig wie möglich verheizen)!!
> * ECC-RAM, min. 16 GB
> * min. 6 SATA-Ports, besser 10
> * ATX oder µATX, damit ich es ins alte Gehäuse einbauen und ggf. sogar
> das alte Netzteil weiter benutzen kann
> * min. 1× GBit LAN onboard, gern auch optional 2 Ports von der Sorte
> * integrierte Grafik (ich möchte keine extra Grafikkarte brauchen)
> * CPU min. Dual Core, gern auch Quad Core, muss aber nichts super dickes
> sein
>
> (aktuell sind 9 SATA-Laufwerke verbaut,
> da überlege ich noch, ob ich die 4 für's Backup nicht in ein externes
> NAS stecke, ich könnte aber auch wie bisher mit einer PCI oder PCIe
> Karte für mehr SATA Ports leben)

Du hast leider keinen Preisrahmen vorgegeben.
Das hier wird glaube ich nicht ganz Deinen Anforderungen entsprechen -
ich mag aber für so kleine NAS Systeme (mit Zusatzaufgaben), kompakte
Systeme, ein großes Problem bei dem folgenden Board ist das die SATA
Anschlüsse Dir nicht reichen werden :(

Biostar A10N-8800E, Mainboard
Link:
https://www.alternate.de/Biostar/A10N-8800E-Mainboard/html/product/15132 36?campaign=mit+Onboard-CPU/Biostar/1513236

Dafür gute TDP von 15 Watt
Du hast leider auch nicht gesagt was für Dich wenig ist .. aber bei 9
Platten (wenn die durchgehend laufen) ist die restliche Hardware eh kein
Stromfresser mehr ...
Keine Ahnung wozu Du Das Gerät benutzen möchtest - aber ggf. macht es
Sinn die große Anzahl an Platten in einen anderen alten Rechner als
Datengrab zu verfrachten. Habe ich bei mir auch noch geplant.
Habe hier zig alte Platten 2,5" und 3,5" rumfliegen alles mit
unterschiedlichen Größen etc.
Wollte mir da mal ein ein zwei LVM draus bauen - als Backupkiste.

Sonst werkelt bei mir in meinem Server 4x 3,5" und 1x ssd fürs System.
Mehr braucht es nicht - und die WDred wollen bald mal irgendwann gegen
neuere größere ersetzt werden :)

Evtl. kannst Du das ein oder andere noch etwas besser spezifizieren.

HTH & viele Grüße
Fabian
Re: Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard [Beitrag #76439 ist eine Antwort auf Beitrag #76425] Tue, 14 January 2020 20:12 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
LeSpocky ist gerade offline  LeSpocky
Beiträge: 800
Registriert: July 2010
Ort: Magdeburg
Senior Member

Hallo Fabian,

Fabian Törner schrieb Dienstag, 14. Januar 2020, 19:07 (CET):

> Am 14.01.2020 um 08:33 schrieb Alexander Dahl:
>> * stromsparend (die Kiste soll so wenig wie möglich verheizen)!!
>> * ECC-RAM, min. 16 GB
>> * min. 6 SATA-Ports, besser 10
>> * ATX oder µATX, damit ich es ins alte Gehäuse einbauen und ggf. sogar

^^

>> das alte Netzteil weiter benutzen kann
>> * min. 1× GBit LAN onboard, gern auch optional 2 Ports von der Sorte
>> * integrierte Grafik (ich möchte keine extra Grafikkarte brauchen)
>> * CPU min. Dual Core, gern auch Quad Core, muss aber nichts super dickes
>> sein
>>
>> (aktuell sind 9 SATA-Laufwerke verbaut,
>> da überlege ich noch, ob ich die 4 für's Backup nicht in ein externes
>> NAS stecke, ich könnte aber auch wie bisher mit einer PCI oder PCIe
>> Karte für mehr SATA Ports leben)
>
> Du hast leider keinen Preisrahmen vorgegeben.

Es muss nicht super billig werden, ich fürchte die anderen
Randbedingungen grenzen das ganze eh schon genug ein. Im Zweifelsfall
kommt dann eine kleinere CPU oder weniger RAM rein.

> Das hier wird glaube ich nicht ganz Deinen Anforderungen entsprechen -
> ich mag aber für so kleine NAS Systeme (mit Zusatzaufgaben), kompakte
> Systeme, ein großes Problem bei dem folgenden Board ist das die SATA
> Anschlüsse Dir nicht reichen werden :(
>
> Biostar A10N-8800E, Mainboard
> Link:
> https://www.alternate.de/Biostar/A10N-8800E-Mainboard/html/product/15132 36?campaign=mit+Onboard-CPU/Biostar/1513236
>
> Dafür gute TDP von 15 Watt

Nicht wirklich geeignet, da ich mein altes Gehäuse und Netzteil nicht
nutzen kann, von den Platten mal ganz abgesehen. Außerdem kein ECC-RAM.

> Du hast leider auch nicht gesagt was für Dich wenig ist .. aber bei 9
> Platten (wenn die durchgehend laufen) ist die restliche Hardware eh kein
> Stromfresser mehr ...

Kommt auf die Platten an. Moderne Platten ziehen gar nicht mehr sooo
viel und eine ist auch schon SSD. ;-)

> Keine Ahnung wozu Du Das Gerät benutzen möchtest - aber ggf. macht es
> Sinn die große Anzahl an Platten in einen anderen alten Rechner als
> Datengrab zu verfrachten. Habe ich bei mir auch noch geplant.

Ja wie gesagt, 4 Platten davon sind für's Backup, die könnten auch in
einen anderen Rechner oder ein NAS, das nicht die ganze Zeit läuft. Das
müsste dann aber wenigstens zeitgesteuert aufwachen, seinen Kram
erledigen und wieder einschlafen oder das wenigstens mit den Platten so
machen.

Habe noch nicht geschaut, was es da an NAS gibt, wo man auch seine
eigene Software drauf laufen lassen kann, bevorzugt Debian GNU/Linux.

> Sonst werkelt bei mir in meinem Server 4x 3,5" und 1x ssd fürs System.
> Mehr braucht es nicht - und die WDred wollen bald mal irgendwann gegen
> neuere größere ersetzt werden :)

Ich hab 2 Platten bzw. SSD als RAID-1 für das Host-System und die vielen
virtuellen Maschinen für unterschiedlichste Zwecke, u.a. Mail, Proxy,
Chat, Cloud, VCS, Tests, VPN, Freifunk und kompilieren kann er für mich
auch noch.

3 weitere Platten sind ein RAID-5 für Musik, Videos und andere große
Dateien, ganz normales Datengrab und die letzten 4 ein ZFS RAID-Z2 (aka
RAID-6) für Backup. Ist eigentlich bisschen unschön die Backup-Platten
mit in der selben Maschine zu haben, aber das ist der Status Quo.

> Evtl. kannst Du das ein oder andere noch etwas besser spezifizieren.

Host-System ist Debian, Virtualisierung passiert mit Xen. Gäste sind
eisfair-1, Debian, OpenWRT (bzw. Freifunk Gluon) und ich glaub zum
Spielen auch noch ein Ubuntu irgendwo, wahlweise voll- oder
paravirtualisiert.

Ich habe unterdessen von einem Bekannten ein ASRock E3V5 WS mit Core
i3-6100 angeboten bekommen. Das hat aber leider keine Grafik onboard und
keinen RS-232 für serielle Konsole. Trifft es also leider nicht so ganz
bisher.

Grüße
Alex

--
***** http://blog.antiblau.de/ *****************************
GnuPG-FP: C28E E6B9 0263 95CF 8FAF 08FA 34AD CD00 7221 5CC6
Re: Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard [Beitrag #76468 ist eine Antwort auf Beitrag #76384] Tue, 14 January 2020 22:30 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Uwe Zeppei ist gerade offline  Uwe Zeppei
Beiträge: 319
Registriert: July 2010
Senior Member
Hallo!

Am 14.01.2020 um 08:33 schrieb Alexander Dahl:
> * stromsparend (die Kiste soll so wenig wie möglich verheizen)!!
> * ECC-RAM, min. 16 GB
> * min. 6 SATA-Ports, besser 10
> * ATX oder µATX, damit ich es ins alte Gehäuse einbauen und ggf. sogar
> das alte Netzteil weiter benutzen kann
> * min. 1× GBit LAN onboard, gern auch optional 2 Ports von der Sorte
> * integrierte Grafik (ich möchte keine extra Grafikkarte brauchen)
> * CPU min. Dual Core, gern auch Quad Core, muss aber nichts super dickes
> sein

Mag jetzt komisch klingen, aber rein von der Beschreibung her könntest
du dir eventuell mal das ASRock Rack C3558D4I-4L oder das Supermicro
A2SDi-4C-HLN4F oder das Supermicro A2SDi-8C-HLN4F oder was ähnliches
anschauen.

Diese Boards bieten vor allem viele SATA und Ethernet-Ports und
wahlweise auch ECC-Support.

Zu dem Asrock-Board hatte ich ja berichtet.

Brauchst du die Grafik wirklich? Oder reicht hier "allgemein" auch eine
Fernwartung wie IPMI?

Ob die jeweilige CPU genügend Leistung bietet, kann ich nicht sagen. Ich
habe mich beim Kauf des Asrock bzgl. CPU-Leistung an dem Vergleich auf
[1] orientiert und insbesondere Augenmerk auf die Single Thread Leistung
gelegt. Man kann da bequem verschiedene CPUs vergleichen, sofern diese
dort schonmal getestet wurden. Damit wäre auch ein Vergleich aktuelle
CPU zu Wunsch-CPU möglich.

[1] https://www.cpubenchmark.net/

Hilfreich sind hier für mich auch Preisvergleichsseiten, um mal
(ansatzweise, nicht immer stimmen die Daten 100%) die technischen Daten
zu vergleichen. Meist nehme ich den Preisvergleich von Heise.

--
Viele Grüße
Uwe
Re: Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard [Beitrag #76486 ist eine Antwort auf Beitrag #76384] Tue, 14 January 2020 23:26 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
kay ist gerade offline  kay
Beiträge: 1113
Registriert: July 2016
Senior Member
Am 14.01.2020 um 08:33 schrieb Alexander Dahl:
>
> mein Heimserver ist im Moment ein alter Core i3 540 auf einem Gigabyte

> * stromsparend (die Kiste soll so wenig wie möglich verheizen)!!
> * ECC-RAM, min. 16 GB
> * min. 6 SATA-Ports, besser 10
> * ATX oder µATX, damit ich es ins alte Gehäuse einbauen und ggf. sogar
> das alte Netzteil weiter benutzen kann
> * min. 1× GBit LAN onboard, gern auch optional 2 Ports von der Sorte
> * integrierte Grafik (ich möchte keine extra Grafikkarte brauchen)
> * CPU min. Dual Core, gern auch Quad Core, muss aber nichts super dickes
> sein
>
> (aktuell sind 9 SATA-Laufwerke verbaut,
> da überlege ich noch, ob ich die 4 für's Backup nicht in ein externes
> NAS stecke, ich könnte aber auch wie bisher mit einer PCI oder PCIe
> Karte für mehr SATA Ports leben)

> Selbstbau-Rechner liegt Jahre zurück. Wenn jemand eine Empfehlung hat,
> erzählt mal bitte!

Bei 9 Laufwerken würde ich den vorwiegend als Storage-Server
klassifizieren. Ich kenne deinen Preisrahmen nicht und was du unter
strom sparen verstehst aber: Hast du mal dran gedacht einen gebrauchten
Profiserver zu kaufen? Im Bereich ab 100 Euro aufwärts bekommt man z.b.
Gebrauchte HP Proliants wie z.b. ein DL 380 G5 der schon 8* 2,5" Disks
unterbringt - leider weiß ich nicht ob nur SAS oder auch S-ATA.
Unabhägig davon gibt es oft auch Speichergehäuse wie die Storageworks
MSA-30 die du z.b. an einen HP 640x Controller anschließen kannst, der
ein Raid darin mit verwaltet. Das wären dann noch mal 12 Laufwerke
(3,5"). Wenn du kein 19" Rack hast, oder keines willst, käme z.b. ein ML
370 o.ä. in Frage. Die gibt es auch als Standgehäuse mit 2*8
Laufwerksslots die auch noch Hotswap können. Und nat. haben die alle
redundante Netzteile, Dualport LAN und weitere Redundanzen. Z.b. beim
RAM (Spare).

Ich hab hier im Rack zwei DL 360 und einen DL 380, davon aber zwei
ältere G4 die richtig schluckten und einen G5 der Sparsamer ist, dafür
aber nur 4 Laufwerke aufnimmt. Ist nur mein Hobby und bis auf den
neueren laufen die nur noch selten, aber sie laufen auch nach Jahren noch.

Wenn dir die weiter verwendung des Alten Gehäuses wichtiger ist dann
vergiss das hier. Aber ansonsten kommen die Kisten eigentlich alle mit
2* GbE Onboard, generell ECC RAM, integrierter Grafik und Fernwartung
(BMC, IPMI, eigener LAN Port) und Ab Dual/Quadcore oder gar mehreren
Sockeln (mein G5 hat 2 Quadcore=8 Kerne) und läuft unter ProxMoxVE.
Aktuell ca. 84 Tage uptime (KVM+Qemu) allerdings weiß ich nichts über
die (nicht)verwendung von netdev watchdog dabei. Falls das ein
XEN-Feature ist verständlich. Darauf laufen Eisfair, Debian, Ubuntu,
Windows 2000 ohne jede Probleme in VMs.

Kay

--
Sent via SN (Eisfair-1)
Re: Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard [Beitrag #76493 ist eine Antwort auf Beitrag #76468] Wed, 15 January 2020 09:59 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
LeSpocky ist gerade offline  LeSpocky
Beiträge: 800
Registriert: July 2010
Ort: Magdeburg
Senior Member

Hallo Uwe,

Uwe Zeppei schrieb Dienstag, 14. Januar 2020, 22:30 (CET):
> Am 14.01.2020 um 08:33 schrieb Alexander Dahl:
>> * stromsparend (die Kiste soll so wenig wie möglich verheizen)!!
>> * ECC-RAM, min. 16 GB
>> * min. 6 SATA-Ports, besser 10
>> * ATX oder µATX, damit ich es ins alte Gehäuse einbauen und ggf. sogar
>> das alte Netzteil weiter benutzen kann
>> * min. 1× GBit LAN onboard, gern auch optional 2 Ports von der Sorte
>> * integrierte Grafik (ich möchte keine extra Grafikkarte brauchen)
>> * CPU min. Dual Core, gern auch Quad Core, muss aber nichts super dickes
>> sein
>
> Mag jetzt komisch klingen, aber rein von der Beschreibung her könntest
> du dir eventuell mal das ASRock Rack C3558D4I-4L oder das Supermicro
> A2SDi-4C-HLN4F oder das Supermicro A2SDi-8C-HLN4F oder was ähnliches
> anschauen.

Das sind alles Mini-ITX Boards, da müsste ich mal schauen, ob ich die im
Gehäuse unter bekomme und ob das mit dem Netzteil dann passt.
Stromverbrauch ist bei denen natürlich sehr angenehm.

> Diese Boards bieten vor allem viele SATA und Ethernet-Ports und
> wahlweise auch ECC-Support.

Viele Ethernet-Ports brauche ich gar nicht so dringend.

> Zu dem Asrock-Board hatte ich ja berichtet.
>
> Brauchst du die Grafik wirklich? Oder reicht hier "allgemein" auch eine
> Fernwartung wie IPMI?

Letzteres würde vermutlich auch gehen. Im Moment arbeite ich mit
serieller Konsole oder ich zieh die Kiste aus der Ecke raus und trage
sie zu einem Monitor. Insofern will ich halt primär den Einbau einer
separaten Grafikkarte vermeiden.

> Ob die jeweilige CPU genügend Leistung bietet, kann ich nicht sagen. Ich
> habe mich beim Kauf des Asrock bzgl. CPU-Leistung an dem Vergleich auf
> [1] orientiert und insbesondere Augenmerk auf die Single Thread Leistung
> gelegt. Man kann da bequem verschiedene CPUs vergleichen, sofern diese
> dort schonmal getestet wurden. Damit wäre auch ein Vergleich aktuelle
> CPU zu Wunsch-CPU möglich.
>
> [1] https://www.cpubenchmark.net/

Ah okay. Na wichtig bei der CPU ist Virtualisierung, ohne das geht's
nicht. Crypto-Beschleunigung (AES) wäre nett. Ansonsten komme ich mit
dem 10 Jahre alten Dual Core mit 3 GHz ja auch hin gerade. ;-)

> Hilfreich sind hier für mich auch Preisvergleichsseiten, um mal
> (ansatzweise, nicht immer stimmen die Daten 100%) die technischen Daten
> zu vergleichen. Meist nehme ich den Preisvergleich von Heise.

Definitiv. Dort bin ich bspw. auf das Supermicro X11SAE-M [1] gestoßen.
Hat da zufällig jemand Erfahrung mit? Das ist auch nicht so arg teuer
wie die o.g. Boards. ;-)

Grüße
Alex

[1] https://www.heise.de/preisvergleich/supermicro-x11sae-m-retail-mbd-x11sa e-m-o-a1342501.html


--
***** http://blog.antiblau.de/ *****************************
GnuPG-FP: C28E E6B9 0263 95CF 8FAF 08FA 34AD CD00 7221 5CC6
Re: Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard [Beitrag #76548 ist eine Antwort auf Beitrag #76493] Wed, 15 January 2020 23:32 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Uwe Zeppei ist gerade offline  Uwe Zeppei
Beiträge: 319
Registriert: July 2010
Senior Member
Hallo Alexander,

Am 15.01.2020 um 09:59 schrieb Alexander Dahl:
> Das sind alles Mini-ITX Boards, da müsste ich mal schauen, ob ich die im
> Gehäuse unter bekomme und ob das mit dem Netzteil dann passt.
> Stromverbrauch ist bei denen natürlich sehr angenehm.

Bei meinen bisherigen Gehäusen passte immer ein Mini-ITX-Board anstelle
eines ATX-Boards. Mini-ITX ist quasi ein uATX, welches nur einen Slot
hat. Die Blende der Anschlüsse hinten ist identisch mit ATX.

> Letzteres würde vermutlich auch gehen. Im Moment arbeite ich mit
> serieller Konsole oder ich zieh die Kiste aus der Ecke raus und trage
> sie zu einem Monitor. Insofern will ich halt primär den Einbau einer
> separaten Grafikkarte vermeiden.

Die Onboard-Grafik der Boards geht, wobei es wohl vereinzelt
Treiberprobleme mit den Chips gibt. Das sind halt diese AS2400/ AS2500
Chips. Große Sprünge kann man mit der nicht machen, aber Konsole geht.

Die Schlepperei kann man sich mit IPMI halt gut sparen, so lange das
Board Standby-Spannung und ein Netzwerkkabel stecken hat.

> Ah okay. Na wichtig bei der CPU ist Virtualisierung, ohne das geht's
> nicht. Crypto-Beschleunigung (AES) wäre nett. Ansonsten komme ich mit
> dem 10 Jahre alten Dual Core mit 3 GHz ja auch hin gerade. ;-)

Virtualisierung weiß ich gerade nicht, AES geht.

> Definitiv. Dort bin ich bspw. auf das Supermicro X11SAE-M [1] gestoßen.
> Hat da zufällig jemand Erfahrung mit? Das ist auch nicht so arg teuer
> wie die o.g. Boards. ;-)

Ist aber keine CPU drauf. ;-)

Ich habe zwei NAS-Systeme mit dem Supermicro X11SSM-F gebaut. Stabil,
gut unterstützt, etc. Einziger mir bisher aufgefallener Nachteil: Nach
jedem BIOS-Update (habe bisher drei oder vier hinter mir, eines steht
noch aus) sind alle BIOS-Einstellungen auf Default gesetzt. Wenn man
googelt findet man dazu auch häufiger ungehaltene Äußerungen. Und, auch
während des BIOS-Updates, schaltet sich der komplette Rechner mehrfach
aus und ein. Rekord bislang fünfmal, ob Festplatten das mögen sei dahin
gestellt.

--
Viele Grüße
Uwe
Aw: Re: Empfehlung für ein Heimserver-Mainboard [Beitrag #78337 ist eine Antwort auf Beitrag #76493] Thu, 26 March 2020 20:02 Zum vorherigen Beitrag gehen
luigim81 ist gerade offline  luigim81
Beiträge: 137
Registriert: October 2010
Ort: Stattegg
Senior Member

Hallo Alex,

Zitat:
Supermicro X11SAE-M [1]
Hat da zufällig jemand Erfahrung mit? Das ist auch nicht so arg teuer
wie die o.g. Boards. ;-)
Ich hab einige verschiedene von der X11 Serie selbst bei mir und bei einigen Kunden am Laufen. Ich kann nichts negatives berichten. IPMI funktioniert out of the Box... Habe schon Server direkt liefern lassen und komplett aus der Ferne nur durch Strom und Netzwerkverbindung durch den Kunden Headless per IPMI installiert. Also noch (ältestes ist 6 Jahre) ist noch keines ausgefallen.

BG Mario
Vorheriges Thema: Eisman, alte Pakete aufräumen
Nächstes Thema: Zu viele alte kernels
Gehe zum Forum:
  


aktuelle Zeit: Sat Aug 15 21:04:02 CEST 2020

Insgesamt benötigte Zeit, um die Seite zu erzeugen: 0.01633 Sekunden